25.01.2018: “My Two Polish Loves” Film & Gespräch

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Filmvorführung und  anschließendes Gespräch mit Tali Tiller und Magda Wystub

Tali begibt sich auf eine bewegende Reise in die polnische Stadt Lodz, um den Spuren ihrer persönlichen Wurzeln und der damit verknüpften Geschichte nachzugehen.

Im Zentrum stehen dabei ihre zwei polnischen Geliebten: ihre in Polen aufgewachsene Partnerin Magda, die anfängt, die Reise zu filmen, und ihre Großmutter Silvia, eine Holocaust-Überlebende, deren Stimme und Erinnerungen das Paar auf ihrem Weg begleiten.

Während sie auf der Suche nach lang vergessenen Straßennamen Lodz durchwandern, das Ghetto besuchen, in dem Silvia ihre Jugend verbracht hat und versuchen, einen fast verschütteten Grabstein zu finden, entdecken Tali und Magda dabei überraschende Übereinstimmungen in ihrem polnischen Erbe.

Der Dokumentarfilm geht der Frage nach, wie Erinnerungen an den Holocaust und Krieg von Frauen erlebt, erzählt und durch die Jahrzehnte weitergegeben werden. Gefragt wird auch, ob sich zukünftige Generationen noch für die Geschichte des Holocaust interessieren werden, wenn es keine direkten Zeug*innen mehr gibt. Wie wichtig ist eine physisch erfahrbare Erinnerung? Was ist die Rolle der dritten Generation?

Donnerstag, 25.1.2017, 19:00 in der “Pupille” / Festsaal Studierendenhaus Bockenheim (U-Bahn-Station Bockenheimer Warte). Anschließendes Gespräch mit Tali Tiller (Director) und Magda Wystub (Director of Photography) über den Film, Identität und Geschichtspolitik.

Hier gibt es die Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/527950717580835

49 Min. Englisch, Hebräisch, Polnisch mit deutschen Untertiteln.
Mehr Informationen im Trailer und der Webseite des Films

Das Screening findet mit finanzieller Unterstützung des Autonomen Frauen*Lesben Referats an der Goethe-Uni statt.
Eintritt: Spende (2-5 Euro)

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